Dieser Artikel zeigt, wie man mit RStudio und dessen Import-Assistenten Daten in R importiert.

Direkt ein Hinweis zu Beginn. Für die Puristen oder die ohne RStudio gibt es eine Anleitung ohne den Assistent: Daten in R importieren

Nachdem ihr RStudio gestartet habt, seht ihr die übliche Vierteilung des Arbeitsplatzes.

 

Um mit dem Assistenten von RStudio Daten zu importieren bewegt ihr eure Maus nach rechts oben in den Sektor „2“. Dort seht ihr einen kleinen Punkt „Import Dataset“. Alternativ geht dies auch über den PFad „File“ und „Import Dataset“.

Solltet ihr euch wundern, warum mein RStudio so dunkel ist. Ich arbeite augenfreundlich mit RStudio. Das kann ich nur sehr empfehlen! Dazu habe ich auch einen kleinen Artikel geschrieben, wie ihr dies auch tun könnt: Augenfreundliches Arbeiten mit R und RStudio.

 

In meinem Falle möchte ich etwas aus Excel importieren, wähle daher „From Excel…“. Für die anderen Programme ist es nahezu analog durchzuführen. Ihr erhaltet nach dem Klick auf das jeweilige Programm ein recht großes leeres Fenster.

  1. Zunächst wählt ihr „Browse“. Daraufhin öffnet sich ein kleines Explorerfenster.
  2. In diesem Fenster navigiert ihr zur zu importierenden Datei. In meinem Falle heißt sie schlicht „data“.
  3. Dann öffnet ihr sie mit open

RStudio Import Assistent

 

Ist dies geschafft, geht es auch direkt mit ein paar Import-Optionen weiter. Vorher seht ihr aber schon eine Datenvorschau, die ziemlich ähnlich zu eurer Excel-Tabelle ist. Ihr seht die entsprechenden Variablen in den Spalten und in den Zeilen die jeweiligen Fälle, also Beobachtungen.

Ihr könnte auch erkennen, dass jede Variable einen Datentyp hat, also ob es als Zahl, Gleitkommazahl oder Text hinterlegt ist. Double ist fast immer der Standard und bildet Gleitkommazahlen im Bereich von 5,0·10e−324 1,7·10e308 ab – ziemlich groß also. 😉 Ihr könnt hier aber auch Änderungen vornehmen, indem ihr auf den kleinen Pfeil klickt und einen anderen Datentyp auswählt. Zum Beispiel sollten Namen vom Typ „Character“ sein. Standardmäßig erkennt R dies allerdings, sodass ein kurzer Kontrollblick in der Regel ausreichen sollte.

    1. „Sheet“ ist das Tabellenblatt. Habt ihr mehrere, müsst ihr hier das richtige auswählen, das ihr importieren wollt. Habt ihr nur einen bestimmten Bereich, den ihr importieren wollt, könnt ihr hier eine Range setzen. Mein Tipp wäre allerdings alles zu importieren und im Anschluss mit Filtern zu arbeiten.
    2. Habt ihr in der ersten Zeile Variablennamen, setzt ihr bei „First Row as Names“ den Haken. Standardmäßig ist der bereits gesetzt.
    3. Nachdem alle Einstellungen zur Zufriedenheit gemacht wurden, kann mit Import der Einlesevorgang abgeschlossen werden.

Unten rechts seht ihr gleichzeitig den Code Preview, also das, was R ausführt, damit die von euch gemachten Einstellungen auch tatsächlich umgesetzt werden.

RStudio Datenimport Assistent

 

Schließlich sieht man im Anschluss die importierten Daten und kann ab sofort mit ihnen arbeiten: